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IntegrationsZentrum 
RETTET DAS KIND - Seebach

Was ist Musiktherapie

Musiktherapie ist ein gezielter Einsatz von Musik und ihren Elementen im Rahmen einer therapeutischen Beziehung zur Förderung, Erhaltung oder Wiederherstellung von seelischen, körperlichen oder geistigen Gesundheitszuständen. Die Improvisation – das „Werkzeug“ der Musiktherapie – bietet dem Kind in einem geschützten therapeutischen Setting die Möglichkeit, sich in aktiver oder zuhörender Form, innerer und äußerer Problemfelder auf einer wertfreien, spielerischmusikalischen Ebene zu nähern und diese zu bearbeiten. Die Instrumente, welche in
der Musiktherapie zum Einsatz kommen, erfordern keine musikalischen Vorkenntnisse.
„Beim Erzeugen von Klängen am Musikinstrument oder mit der Stimme werden nahezu alle Sinne beteiligt, willkürliche und unwillkürliche Körperreaktionen aktiviert und kognitive sowie emotionale Fähigkeiten eingesetzt, um den inneren Impulsen des Ich Ausdruck zu verleihen und sich der Umwelt mitzuteilen“ (Hartmut Kapteina) 

Wann ist Musiktherapie zu empfehlen

Die Musiktherapie ist besonders bei Kindern geeignet, wo Sprache nicht oder nur teilweise entwickelt ist, da Musiktherapie auf Sprache verzichten kann. In und mit der Musik können Kind und TherapeutIn (u.a.) sich musikalisch begegnen, Kontakt herstellen, interagieren und „kommunizieren“ sowie Spannungen abbauen, Konzentration fördern und Lust am eigenen kreativen Schaffen entwickeln.

„Musiktherapie ist ein kommunikatives Verfahren, das Musik als nichtsprachliches Ausdrucks- und Verständigungsmittel einsetzt.“ (Karin Schumacher)

Musiktherapie kann beispielsweise bei

  • Autismus
  • Selektiven Mutismus
  • ADHS
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Kontakt- und Beziehungsstörungen
  • Psychosomatischen Störungen
  • Sozialen Ängsten lindernd und heilend Anwendung finden.

Welche Aufgaben hat die Musiktherapie

  • Förderung und Unterstützung von Entwicklungsprozessen
  • Aufarbeitung emotionaler Defizite
  • Förderung von Kontaktfähigkeit und Beziehungsgestaltung
  • Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Förderung des Spiel- und Sozialverhaltens
  • Bearbeiten von traumatischen Erlebnissen

Es wird ebenso Wert auf begleitende Gespräche mit den Eltern und/oder Pädagogen gelegt, um so zu einem besseren Verstehen und Umgang im sozialen Netz des Kindes beizutragen.